Silikonfugen

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Silikonfugen



Die richtige Anwendung macht's


Schon durch kleine Risse in der Silikonfuge kann ein großer Schaden entstehen. Daher sollte man die Silikonfuge von Zeit zu Zeit austauschen, denn eine Silikonfuge ist eine Wartungsfuge und hält nicht ewig.

Wenn man die Fugen in Eigenregie selber wechseln will, sind einige Dinge zu beachten: Altes Silikon muss entfernt werden, am besten mit einem Cuttermesser. An Stellen an denen man mit dem Messer nicht weiter kommt, sollte man zu Silikonentferner greifen. Danach sollte sie mit Waschbenzin gesäubert werden und sollte trocknen - am besten mithilfe eines Föns. Daraufhin kann das neue Silikon aufgetragen werden.

Man unterscheidet zwischen fetten, neutralen sowie vernetzten Silikonen. Letzteres wird für Keramik benutzt. Natursteine und Marmor greifen Silikon aber an, daher nur vernetzte Produkte nehmen. Fett vernetztes Silikon verwendet man bei Glas. Gutes Silikon sollte später nicht mehr als 10% schrumpfen. Wer nicht geübt ist, klebt den Fugenverlauf vorher ab. Aber Achtung: nur hauchdünnes Material verwenden, da sonst ein Absatz entsteht!

Wer eine neue Fuge ziehen möchte: In den Schlitz wird erst ein Schaumstoffschlitz verfüllt, dieser sollte ca. zwei Drittel breiter sein als der Schlitz. Jetzt die Plastikspitze der Katusche anschneiden, sodass diese 1,5x so breit ist wie die eigentliche Fuge. Wichtig ist, ein Gefühl zu entwickeln, sodass ein gleichmäßiges Ziehen der Fuge erfolgt. Jetzt die Fuge mit Prielwasser anfeuchten und mit einem Kunststoffglätter gerade ziehen. In der Regel 24 Stunden trocknen lassen, dann kann die Dusche benutzt werden.
Für weitere Informationen: www.cleobadtra.de